Das Unbewusste steht im Zentrum psychoanalytischen Denkens – doch der Weg dorthin ist nicht einheitlich.
Die Ringvorlesung gibt einen Überblick über die vier zentralen psychoanalytischen Psychologien: Triebpsychologie, Ich‑Psychologie, Selbstpsychologie und Objektbeziehungstheorie. Im Vergleich wird deutlich, wie unterschiedlich das Unbewusste konzeptualisiert wird – als Konflikt, Struktur, Selbst‑ oder Beziehungsgeschehen – und welche klinischen Zugänge daraus folgen. Anhand klassischer und moderner Perspektiven wird gezeigt, wie sich das Unbewusste in Träumen, Affekten, Symptomen und Beziehungsmustern ausdrückt und wie die jeweilige Theorie die therapeutische Haltung prägt und hilfreich zur Seite steht.
Referentin: Katy Kasten-Wutzler
Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin/Gruppentherapeutin TP
Termin: 12.05.2026 Vorlesung, 19.05.2026 Seminar jeweils 17:00 Uhr
Dauer: 60 Minuten
Teilnahmebescheinigung auf Anfrage
Die Veranstaltung ist kostenfrei.
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