In der zweiten Ringvorlesung beschäftigen wir uns mit dem Traum. Seit vielen Jahrhunderten interessiert sich der Mensch für den Traum. Ist er uns doch eigen und manchmal so fremd. Manchmal ist das so erschreckend und manchmal träumen wir von dem, was wir uns wünschen. Eine merkwürdige Ahnung lässt uns über den Traum der Nacht nachsinnen und gleichzeitig zögern wir ihn ernst zu nehmen. Was will der Traum uns sagen?
Mit der Entdeckung der Psychoanalyse und der Beschreibung des dynamischen in der Psyche rückt auch der Traum innerhalb der Heilkunde in den Fokus. Siegmund Freud sieht in ihm den „Königsweg zum Unbewussten“. Wie kann der Mensch durch den Traum besser verstanden werden? Was kann die Psychoanalyse dazu beitragen? Wie hat sich die Psychoanalyse seit ihrer Entdeckung verändert und was bedeutet das für den Traum?
Nach Freud beinhaltet Gesundheit die Fähigkeit zur Liebe und zum Arbeiten. In der Ringvorlesung schauen wir uns an, wie wir diesem Ziel ein Stückchen näher kommen. Und vielleicht entdecken wir auch, wovon die Psychoanalyse träumt.
Referentin: Dipl. Psych. Katrin Läufer
Psychologische Psychotherapeutin, Potsdam
Termin: 29.06.2026 Vorlesung, 06.07.2026 Seminar jeweils 17:00 Uhr
Dauer: 60 Minuten
Teilnahmebescheinigung auf Anfrage
Die Veranstaltung ist kostenfrei.
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